Alarmübung THW: FlugzeugabsturzAlarmübung THW: Flugzeugabsturz

Flugzeugabsturz

Ein Flugzeug mit 10 Personen an Bord verschwindet im Landeanflug auf Stuttgart vom Radarschirm. Die Flugsicherung löst sofort Großalarm aus. Es wird ein Absturz im Bereich Hohenstaufen vermutet. Dies war das Szenario für eine Alarmübung des THW Göppingen, Geislingen sowie Gruibingen in der Nacht auf Samstag.

Kurze Zeit nach der Alarmierung rückt das erste Fahrzeug des THW Göppingen zur Erkundung ab. Zunächst wird ein Absturz im Wald zwischen Göppingen und Hohenstaufen vermutet. Schon kurze Zeit später wird der Absturzort durch Augenzeugen jedoch auf den Stauferpark Göppingen eingegrenzt. Die erste Lagemeldung ist dramatisch: Die Notlandung eines Kleinflugzeuges endete an einem Abhang, der Rumpf der Maschine droht abzurutschen, 6 Schwerverletzte und 4 Tote liegen im völlig zerstörten Rumpf der Maschine der realistisch durch einen ausgemusterten Reisebus simuliert wird. Während die ersten Rettungsmaßnahmen begonnen werden, rücken weitere Einsatzkräfte des THW Göppingen, Geislingen und Gruibingen an. Die Fachgruppe Führung- und Kommunikation richtet einen Bereitstellungsplatz für die ankommenden Kräfte an, so dass diese koordiniert von der Einsatzleitung angefordert werden können. Die Einsatzstelle wird großflächig ausgeleuchtet um ein optimales Arbeiten zu ermöglichen. Zur Übergabe der Verletzten an den Rettungsdienst wird eine Sammelstelle eingerichtet. Kurz nach Übungsbeginn kündigt sich ein starkes Gewitter an, das die Arbeitsbedingungen für die Rettungskräfte nochmals verschärft. Nach 2,5 Stunden können die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen der Verletzten abschlossen werden und die Bergung des Flugzeugrumpfes mittels Seilwinde wird begonnen. Die Fachgruppe Logistik des Ortsverbandes Geislingen versorgt die eingesetzten Helfer zum Abschluss mit einer Warmverpflegung.

Die Übung wurde durch den Ortsbeauftragten des THW Göppingen Patrick Rittel sowie den Zugführer Tobias Vester geplant und organisiert. „Die Herausforderung ist, alles so vorzubereiten, dass niemand etwas davon erfährt, dies ist uns gelungen“, so Tobias Vester. „Das Einsatzszenario trifft somit wie im richtigen Einsatz alle unvorbereitet und hat hierdurch einen großen Übungseffekt“, so Vester weiter. Im Einsatz waren die Ortsverbände Göppingen, Geislingen und Gruibingen mit insgesamt 10 Fahrzeugen 44 Helferinnen und Helfer.

Das THW im Landkreis Göppingen sucht Menschen, die im Katastrophen- und Notfall ehrenamtlich arbeiten und den betroffenen Bürgern schnelle und wirksame Hilfe zukommen lassen wollen. Bei uns sind alle willkommen, die Freude und Interesse haben, sich in Notlagen um andere zu kümmern und für andere da zu sein. Jeder kann helfen und aktiv im Katastrophenschutz mitmachen – wie? Das erfahren Sie am besten im persönlichen Gespräch mit uns. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.thw-goeppingen, www.thw-geislingen, www.thw-gruibingen oder gerne persönlich durch den Ortsbeauftragten des THW Göppingen Patrick Rittel, Tel. 07161/686314.

Bericht der NWZ Alarmübung vom 18.07.10

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