Großübung im Landkreis GöppingenGroßübung im Landkreis Göppingen

Übung mit über 300 Einsatzkräften

Am Mittwoch Abend führte das Regierungspräsidium Stuttgart eine nicht angekündigte Alarmübung im Landkreis Göppingen durch. Sämtliche alarmierte Kräfte rechneten mit einem Realeinsatz als der Großalarm ausgelöst wurde.

Die Integrierte Leitstelle Göppingen alarmierte die Einsatzkräfte wegen einer Explosion in der Pumpstation der NATO-Pipeline. Mehrere Personen sind verletzt oder vermisst und ein massives Feuer muss bekämpft werden. Für diesen Schadensfall gibt es im Landkreis vorbereitete Einsatzpläne. So kontrollieren die Feuerwehren den gesamten Verlauf der Pipeline auf Schäden und bauen entsprechende Sperren auf.

An der mehrstündigen Übung waren über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Birenbach, Börtlingen, Ebersbach, Eislingen, Göppingen, Lorch, Rechberghausen, Salach, Süßen, Uhingen, Wangen, Wäschenbeuren und der Werkfeuerwehr Zeller+Gmelin beteiligt. Daneben waren Vertragsunternehmen mit 5 Saugwagen, das DRK und die Polizei vor Ort an den Einsatzstellen.

In der Feuerwache in Göppingen wurde durch über 10 Führungskräfte der Feuerwehren eine technische Einsatzleitung gebildet. Daneben waren ca. 15 weitere Mitarbeiter des Regierungspräsidiums, der Betreibergesellschaft FBG, des Landratsamts sowie der THW-Fachberater des Ortsverbandes Göppingen Patrick Rittel im Einsatz. Aufgabe des THW-Fachberater war es, die Einsatzleitung über die Einsatzmöglichkeiten des THW zu informieren. So konnten z.B. 9 Kipper sowie 3 Bergeräumgeräte angeboten werden, die verschmutztes Erdreich aufnehmen können. Im Ernstfall könnten darüber hinaus weitere dieser Fahrzeuge aus anderen Geschäftsführerbereichen (z.B. Stuttgart oder Biberach) angefordert werden.

Eine weitere Einsatzoption wäre die großflächige Ausleuchtung der Schadensstellen gewesen. Diese Einsatzoption des THW im Landkreis Göppingen konnten in diesem Jahr bereits eindrucksvoll bei einer THW-Alarmübung dargestellt werden.

Gegen 19:30 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Krisenszenario unter Kontrolle und die Übung wurde an dieser Stelle beendet. Der Regierungsvizepräsident, Dr. Christian Schneider, sowie der Kreisbrandmeister Prof. Dr. Reick zeigte sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden und lobte das große Engagement der Einsatzkräfte.



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