Aprilscherz: hauptamtl. OrtsbeauftragterAprilscherz: hauptamtl. Ortsbeauftragter

Der Ortsbeauftragte übernimmt seine Tätigkeit in Vollzeit

Große Resonanz erhielt der unten stehende Bericht anlässlich des 1. Aprils:

Die stetig wachsenden Anforderungen im Bereich der Verwaltung im Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeit im THW bringt viele freiwillige Helfer an die Grenzen des Leistbaren. Immer neue Vorschriften und zusätzliche Aufgaben nehmen inzwischen bei vielen Helfern soviel Zeit ein, dass die Gefahr besteht, dass die Ausbildung für die eigentlichen Aufgaben des THWs zu kurz kommt.

Vor allem bei einem großen und sehr aktiven Ortsverband kann es speziell für den ehrenamtlichen Ortsbeauftragten schwierig werden, den vielfältigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten nur in seiner Freizeit nachzukommen. Um diesem Problem entgegen zu wirken, haben sich die Vorstände des örtlichen Fördervereins zu einem drastischen Schritt entschieden.

Die Helfervereinigung stellt den Ortsbeauftragten fest an und stellt ihn komplett für die Arbeit im THW frei. Die Finanzierung wird zur Hälfte aus den Mitteln des Fördervereins und zur Hälfte im Rahmen einer Spende durch ein großes Göppinger Unternehmen ermöglicht. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet vergeben. Natürlich erweitert sich die Tätigkeit der Ganztagskraft um einige Bereiche, so dass vor allem der Stab entlastet werden kann.

Florian Gold, der Vorstand der Helfervereinigung, betonte bei der Vertragsunterzeichnung am 1.4.2014, dass es sich hier nur um eine Übergangslösung handeln kann, bis das THW seine Strukturen angepasst hat und Hobby und Beruf wieder besser vereinbar sind.



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