Jahreshauptübung Stetten am Kalten MarktJahreshauptübung Stetten am Kalten Markt

Vorbereitung für die Bahn der Selbstüberwindung

Am Freitag, dem 20.6.2017 startete der Ortsverband Göppingen in die jährliche Jahreshauptübung. Um 18 Uhr machten sich die Göppinger THWler auf den Weg zum Truppenübungsplatz Heubach bei Stetten am Kalten Markt. Nach dem Aufbau der Feldbetten in einer Halle der Bundeswehr und kurzer Stärkung begann schon die erste Übung.

Der Zugtrupp mit erster und zweiter Bergungsgruppe bekamen den Auftrag ein weitläufiges Gelände zu erkunden und nach vermissten Personen abzusuchen. Es galt eine Vielzahl kleiner Gebäude und einige unterirdische Gänge zu überprüfen. Um Zugang zu einem Tunnelsystem zu bekommen wurde ein PKW mittels Greifzug weggezogen. Anschließend wurde die verletzte Person unter Einsatz des Schleifkorbs aus dem Röhrensystem gerettet.

An anderer Stelle musste eine Person mittels Dreibein-Stativ des Einsatz-Gerüst-Systems und Abseilgerät aus einem Schacht gerettet werden. Parallel waren weitere Trupps beschäftigt die Einsatzstelle auszuleuchten und weiter zu erkunden. Gegen 1 Uhr wurde die Übung abgeschlossen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück folgte sicherlich für die meisten das Highlight des Übungswochenendes. Aufgeteilt in zwei Gruppen, jeweils mit einem Instruktor der Bundeswehr, wurde die Kämpferbahn in Angriff genommen. Der Beiname „Bahn der Selbstüberwindung“ kommt nicht von ungefähr. Hier gilt es viele Herausforderungen der besonderen Art zu bewältigen. An 18 verschiedenen Stationen müssen teilweise in Teamarbeit Hindernisse überwunden werden. Unter anderem musste über 7m hohe Schwebebalken und Drahtseile balanciert werden und ein 25m Kriechgang ohne Licht durchquert werden. Des Weiteren mussten verschiedenste Hindernis erklommen und mehrere Strecken hangelnd überwunden werden.

Auch für die fittesten Helfer war dieser Vormittag sehr fordernd. Dies zeigte sich dann nach dem Mittagessen bei den nachfolgenden Ausbildungseinheiten. Die Elektrofachkräfte erhielten eine Wiederholungseinweisung zum Betrieb der NEA während die restlichen Helfer die Möglichkeiten eines Übungsgebäudes nutzen um das Abseilen an einem EGS-Ausleger zu trainieren.

Überrascht wurden die zurückkehrenden Helfer am Lagerplatz von einem Foodtruck, welcher die hungrige Helferschaft bestens verpflegte. Es folgte der gemütliche Teil mit dem Ausklang am Lagerfeuer.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und Rückbau des Lagers wurde noch die Standort-Feuerwache der Bundeswehr besichtigt. Anschließend folgte die Rückfahrt und die Herstellung der Einsatzbereitschaft, so dass das Übungswochenende gegen 15 Uhr des Sonntags zu Ende ging.

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